Kategorie: Publikation

Die Ortenauer Reichsritterschaft am Ende des Alten Reiches

Joachim Brüser, Konrad Krimm (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 33

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

 Der »Ritterbezirk« der Ortenau besaß zwei Besonderheiten: Bis um 1800 war der enge Kontakt zum Adel im französischen Straßburg und Unterelsass selbstverständlich – und gegen die Mediatisierung von 1805 wehrte er sich, indem er u.a. das Herzstück seines Archivs vor dem staatlichen Zugriff in Sicherheit brachte. Den Bedingungen an einer Zeitenwende gelten die Aufsätze dieses Bandes. Das rekonstruierte Inventar des Ritterschaftsarchivs erschließt völlig verstreute Quellen.

1. Auflage 2015, Format 17 x 24 cm, 388 Seiten mit etwa 40 z. T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7834-9

Seiten: 1 2

Das Evangelische Pfarrhaus im deutschsprachigen Südwesten

Hansmartin Schwarzmaier, Udo Wennemuth, Jürgen Krüger (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 32

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

 Die 450-jährige Entwicklung des evangelischen Pfarrhauses ist ein zentrales Thema der deutschen Sozial-, Kultur- und Geistesgeschichte. Der Band stellt die Ergebnisse einer Karlsruher Tagung der »Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein« und des »Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden« im Februar 2012 vor.

1. Auflage 2014, Format 17 x 24 cm, 388 Seiten mit ca. 80 Abbildungen, davon 40 in Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7832-5

Seiten: 1 2

Das Zisterzienserkloster in Salem und seine Blüte unter Abt Ulrich II. von Seelfingen (1282 – 1311)

Werner Rösener, Peter Rückert (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 31

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Hier werden Hauptaspekte der Geschichte Salems unter Abt Ulrich II. und vielfältige Fragen zur allgemeinen Entwicklung der Reichsabtei während des Mittelalters im Kontext der neueren Zisterzienserforschung erörtert: Von umweltgeschichtlich und herrschaftspolitisch ausgerichteten Studien, wirtschafts- und kulturgeschichtlichen Analysen über kunst- und bauhistorische Beiträge bis zu Untersuchungen über Frömmigkeit und Spiritualität steht dabei die mittelalterliche Geschichte Salems im Spektrum der Forschungen.

Die hier aufgezeigten neuen Erkenntnisse verdichten sich zu einem differenzierten Gesamteindruck der frühen Salemer »Erfolgsgeschichte«, wovon die eindrucksvolle Klosteranlage noch heute zeugt.

1. Auflage 2014, Format 17 x 24 cm, 264 Seiten mit etwa 55 z.T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7833-2

Seiten: 1 2

NS-Kulturpolitik und Gesellschaft am Oberrhein 1940–1945

Martin Furtwängler, Christiane Pfinz, Konrad Krimm (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 27

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Die NS-Propaganda setzte nach der »stillen Annexion« des Elsass eine gewaltige Maschinerie in Gang; das Ziel war ein künftiger Mustergau Baden-Elsass. Ausstellungen und Schulungen gehörten dazu, Straßburg sollte statt Karlsruhe Gauhauptstadt werden. Die Beiträge deutscher und französischer Historiker entwerfen ein umfassendes Bild von Repression, Anpassung und Widerstand. Auf einer CD sind die verstreut überlieferten Architektenpläne von Schlippe, Alker, Pflästerer u.a. zum gigantischen Ausbau von Straßburg und Karlsruhe erstmals digital präsentiert.

1. Auflage 2013, Format 17 x 24 cm, 388 Seiten mit etwa 40 Abbildungen und
einer CD-ROM mit Architekturentwürfen zum Ausbau von Karlsruhe und Straßburg (1936–1942), Leinenband mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7827-1

Seiten: 1 2

Räume und Grenzen am Oberrhein

Brigitte Herbach-Schmidt, Hansmartin Schwarzmeier (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 30

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

 Der Band enthält die Vorträge, die bei einer Tagung anlässlich des 50jährigen Jubiläums der »Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein« 2010 gehalten wurden. Die veränderte Forschungssituation gab den Anlass, die Frage nach der Definition historischer Räume und Grenzen neu zu stellen. In den 15 Beiträgen des vorliegenden Bandes haben namhafte Historiker und Sprachwissenschaftler, Kunsthistoriker, Archäologen und Denkmalpfleger den Versuch unternommen, diese Probleme zu durchdenken und so die Entstehung und Eigenart einer Geschichtslandschaft neu zu deuten. Damit werden wesentliche Fragen unseres geschichtlichen Selbstverständnisses vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Welt erörtert.

1. Auflage 2012, Format 17 x 24 cm, 204 Seiten mit etwa 72 z.T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7830-1

Seiten: 1 2

Armut und Fürsorge in der frühen Neuzeit

Konrad Krimm, Dorothee Mussgnug, Theodor Strohm (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 29

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

 Der Band enthält die Vorträge, die bei einer Tagung anlässlich des 50jährigen Jubiläums der »Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein« 2010 gehalten wurden. Die veränderte Forschungssituation gab den Anlass, die Frage nach der Definition historischer Räume und Grenzen neu zu stellen. In den 15 Beiträgen des vorliegenden Bandes haben namhafte Historiker und Sprachwissenschaftler, Kunsthistoriker, Archäologen und Denkmalpfleger den Versuch unternommen, diese Probleme zu durchdenken und so die Entstehung und Eigenart einer Geschichtslandschaft neu zu deuten. Damit werden wesentliche Fragen unseres geschichtlichen Selbstverständnisses vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Welt erörtert.

1. Auflage 2011, Format 17 x 24 cm, 304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7829-5

Seiten: 1 2

Nicht nur Sieg und Niederlage. Sport im deutschen Südwesten im 19. und 20. Jahrhundert

Martin Furtwängler, Christiane Pfinz-Sponagl, Martin Ehlers (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 28

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Die Bedeutung des Sports provozierte schon früh Versuche, Sport und Sportler politisch und kommerziell zu instrumentalisieren. Den Entwicklungen und Tendenzen des Sports nachzugehen, hat sich der vorliegende Band zum Ziel gesetzt.

1. Auflage 2011, Format 17 x 24 cm, 284 Seiten mit 102 z. T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7828-8

Seiten: 1 2

Repräsentation im Wandel. Nutzung südwestdeutscher Schlösser im 19. Jahrhundert

Wolfgang Wiese, Katrin Rössler (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 26

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Fürstenhöfe und ihre Residenzen des deutschen Südwestens waren vor 200 Jahren einem starken Wandel ausgesetzt. Am Vorabend ihres Niedergangs änderten sie sich von absolutistischen Repräsentationsobjekten hin zu staatlichen Prestigegütern einer herrschaftlichen Vergangenheit. Die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg widmeten sich in einer wissenschaftlichen Tagung diesem wenig erforschten Thema der Entwicklung fürstlicher Gesellschaften seit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 bis zum Ende der Monarchie. Gerade die Zusammenhänge von feudalen Aspekten und einer Verbürgerlichung der Höfe sollen ein differenzierteres Bild der späten Hofkultur entstehen lassen. Dieser Band liefert einen ausgewählten Beitrag zur Geschichte deutscher Schlösser des 19. Jahrhunderts.

1. Auflage 2008, Format 17 x 24 cm, 296 Seiten mit 104 z. T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7826

Seiten: 1 2

Die Schweiz und der deutsche Südwesten. Wahrnehmung, Nähe und Distanz im 19. und 20. Jahrhundert

Uri Kaufmann (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 25

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Südwestdeutschland und die Schweiz waren und sind besonders eng miteinander verflochten. Die heute große Mobilität hat aber bei vielen Bewohnern der beiden Gebiete den Nachbarn aus den Augen kommen lassen – ein Defizit, dem dieser Band entgegenwirken soll. So werden die wechselseitigen Beziehungen in Politik, Wirtschaft, im Wanderungsverhalten, im Konfessionellen, in der Literatur, Architektur und Kunst wie auch in der gegenseitigen Stereotypologie dargestellt.

Weniger die Ereignisgeschichte ist wichtig als tiefer liegende Strukturen. Dass die Badener im ganzen 19. Jahrhundert monarchisch, die Schweizer nach 9830 demokratisch regiert wurden, spielt eine nachgeordnete Rolle. Alltag und wirtschaftliche übergreifende Beziehungen konterkarierten die Ideologie. So entstand Nähe, durch die Ereignisgeschichte (1848/49, 1933/45) aber auch Distanz.

1. Auflage 2006, Format 17 x 24 cm, 210 Seiten mit 80 z. T. farbigen Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7825-7

Seiten: 1 2

Das Land am mittleren Neckar zwischen Baden und Württemberg

Hansmartin Schwarzmaier und Peter Rückert (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 24

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Besigheim war ab 1153 im Besitz der Markgrafen von Baden, die den Ort im 13. Jahrhundert zur Stadt erhoben. Von dort aus beherrschten sie das umgebende Land, in enger Nachbarschaft und Konkurrenz mit den Grafen und Herzögen von Württemberg, denen es schließlich gelang, Besigheim an sich zu bringen und im Jahr 1595 endgültig ihrem Territorium einzuverleiben. Insgesamt 12 Beiträge für die Periode vom Frühen Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit (8. bis 16. Jahrhundert) kennzeichnen dieses Nebeneinander von Baden und Württemberg in der entscheidenden Phase ihrer herrschaftlichen Entwicklung.

1. Auflage 2005, Format 17 x 24 cm, 330 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7824-0

Seiten: 1 2