Kategorie: 2020-2029

Religiöse Frauengemeinschaften am südlichen Oberrhein

Christine Kleinjung (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 43

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Frauengemeinschaften haben neben den großen Männerklöstern bisher weniger Beachtung gefunden. Im deutschsprachigen Südwesten gibt es jedoch Ausnahmen: Imponierende Kirchen wie bei den Damenstiften Oberstenfeld oder Säckingen ließen Bedeutung immer anschaulich werden. Aus den Klöstern Wonnental und Günterstal stammen nicht weniger eindrucksvolle Zeugnisse liturgischer und pragmatischer Schriftlichkeit, mittelalterliche Alltagskulturen werden also auch bei Frauenkonventen greifbar. Oft entscheidet sich an der weltlichen Klosterherrschaft die Autonomie eines Frauenkonvents – aber auch hier ist die Bandbreite des Handelns groß und keineswegs stets durch »Vateräbte« eingeschränkt. Alle Frauenklöster spiegeln folglich auf ihre Art Religiosität und soziale Vernetzung, Abhängigkeit und Selbständigkeit. Der Band vereinigt Beiträge zu Klöstern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

1. Auflage 2021, Format 17×24 cm, 262 Seiten, Hardcover
ISBN/EAN: 978-3-7995-7842-4

Seiten: 1 2

Kriegsende und französische Besatzung am Oberrhein 1918-1923

Martin Furtwängler, Lenelotte Möller und Armin Schlechter (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 42

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Die linksrheinischen Gebiete des Deutschen Reiches blieben bis 1918 weitgehend vom Krieg verschont. Nach dem Waffenstillstand vom November besetzten ab Anfang Dezember 1918 die siegreichen alliierten Truppen den Westen des Reiches. Ihr Einmarsch und die nachfolgende Besatzungszeit werden in dem Band aus unterschiedlichen Perspektiven schlaglichtartig beleuchtet: Neben wirtschaftlichen Problemen kommen u. a. die kirchlichen Verhältnisse, das Problem des Separatismus oder auch die propagandistische Seite des Konflikts zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern um die besetzten Gebiete zur Sprache. Darüber hinaus werden als Kontrapunkte auch die deutsche Besetzung französischer Gebiete während des Ersten Weltkrieges sowie die Bedeutung der Besetzung aus Sicht der Besatzungsmacht Frankreich thematisiert.

1. Auflage 2020, Format 17×24 cm, 268 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag
ISBN/EAN: 978-3-7995-7845-5

Seiten: 1 2

Jesuiten am Oberrhein

Susanne Lang (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 41

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Wie kaum ein anderer Orden haben die Jesuiten »von der Parteien Gunst und Hass« profitiert und darunter gelitten, ihr Wirken wurde lange kontrovers diskutiert. Von den pfälzischen Kurfürsten wurden sie v. a. in ihren Residenzstädten gefördert; in Molsheim entstand unter dem Schutz der Bischöfe von Straßburg einer der größten Kirchenbauten der Region überhaupt, aber gerade im Elsass standen sich auch zwei Observanzen des Ordens kritisch gegenüber.

Dieser Band gilt der Wirkungsgeschichte des Ordens am Oberrhein insgesamt und will den Vergleich mit anderen Regionen ermöglichen. Konfessionsgeschichtlich ist der Oberrhein in seiner Kleinräumigkeit dafür besonders geeignet: Die Ordensstrukturen bildeten sich hier in Reibung mit den anderen Bekenntnissen in naher Nachbarschaft oder im engen Stadtraum von Reichsstädten wie Speyer heraus.

1. Auflage 2020, Format 17×24 cm, 304 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag
ISBN/EAN: 978-3-7995-7841-7

Seiten: 1 2

Stadt und Garten

Hartmut Troll, Konrad Krimm (Hg.)

Oberrheinische Studien, Band 40

Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.

Der Band verfolgt einen langen Weg der Karlsruher Stadtplanung: von der Idee einer Residenzgründung im Wald bis zum Einbezug von Landschaft in die Metropolregion des 21. Jahrhunderts. Auf diesem Weg verändern sich die urbanen Maßstäbe. Das zögernd geduldete »Bürgerdorf« wird zur Residenz – aber selbst die ins Große gedachte Stadtplanung Weinbrenners hegt die Bürgerstadt noch in herrschaftliche Palais-Gärten ein.

Was in Mannheim die Niederlegung der Festungswälle nach 1800 ermöglicht, schafft in Karlsruhe 100 Jahre später die Verlegung der Eisenbahn an den Stadtrand: Erst jetzt durchziehen grüne Gürtel das explodierende Stadtgebiet. Mustersiedlungen wie die Gartenstadt erschließen Wohnflächen eigenwillig und neu. Nach 1960 werden Parkanlagen selbst zur »Landschaft in der Stadt«; die Bundesgartenschau stößt eine neue Ära der Grünplanung an.

1. Auflage 2020, Format 17×24 cm, 370 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-7840-0

Seiten: 1 2